Neue Rezension  

Cover: KonstellationenNeu in meiner Bibliothek:
"Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus"
von Philipp Böttcher


Hier die Rezension dazu

   

Aktuelle Rezension  

Cover: Julian SchmidtHier eingestellt:
die Rezension von Bernt Ture von zur Mühlen zum neuen Buch von Norbert Otto:

"Julian Schmidt. Eine Spurensuche"

   

Bewertung: 5 / 5

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Der Romanzyklus "Die Ahnen" besteht aus sechs Bänden.
Diese sind IKH Kronprinzessin Victoria (Victoria von Großbritannien und Irland, 1840–1901) gewidmet.

 

Band Buchtitel EA Unterteilung Handl. beg. GW NWA
 1 Ingo und Ingraban 1872 1) Ingo
2) Ingraban
1) 357
2) 724 
 8 1 / 3
 2 Das Nest der Zaunkönige 1873   1003  9 1 / 3
 3 Die Brüder vom deutschen Hause 1874   1226 10 1 / 4
 4 Marcus König 1876   1519 11 1 / 4
 5 Die Geschwister 1878 1) Der Rittmeister von Alt-Rosen
2) Der Freicorporal bei Markgraf-Albrecht
1) 1647
2) 1721
12 1 / 5
 6 Aus einer kleinen Stadt 1880 1) Aus einer kleinen Stadt
2) Schluß der Ahnen
1) 1805
2) ca. 1827
13 1 / 5

 

Abkürzungen:
EA = Erstausgabe
Handl. beg. = Handlung beginnt im Jahr ...
GW = Gesammelte Werke in 22 Bänden 1886-1888 sowie 1896 - 1898
NWA = Gesammelte Werke, Neue wohlfeile Ausgabe in 16 Bänden oJ (ca. 1920), in 2 Serien zu je 8 Bänden. Die erste Zahl gibt die Serie, die zweite die Bandnummer

 

 

   

Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Ausgewählte Sekundärliteratur

Hier werden im Laufe der Zeit Werke über Gustav Freytag verzeichnet. Diese subjektive Zusammenstellung, welche momentan nur wenige Titel erhält und noch erweitert wird, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Update 23. Januar 2019:
Dieser Bereich wird derzeit im Hintergrund völlig neu gestaltet einschließlich einer ersten Erweiterung. Nach Freischaltung (im Laufe der nächsten beiden Wochen) wird diese Bibliographie übersichtlicher und umfangreicher an den Start gehen. Da die Erweiterung dann deutlich einfacher ist als bisher, werden im Laufe der nächsten Wochen deutlich mehr Werke hier verzeichnet sein und die Bibliographie gepflegt, das heißt Neuerscheinungen werden möglichst zeitnah hier auftauchen.

 

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Erinnerungen aus meinem Leben: Zur Entstehung von "Soll und Haben"

Als der Roman "Soll und Haben" zu Ostern 1855 in drei hübschen Bänden gedruckt auf meinem Tische lag, packte ich das erste Exemplar für meine Mutter ein; und erhielt an demselben Tage die Nachricht von ihrem Tode. Mein Bruder hatte mir ihre letzte Krankheit aus Sorge für meine Sicherheit vreschwiegen.

Um den Erfolg des Romans machte ich mir geringen Kummer. Man war damals ärmer als jetzt, es wurden weniger Bücher gekauft und ich hatte das Zutrauen, daß die Arbeit meinem Verleger nicht gerade zum Schaden gereichen würde. Doch war der Erfolg besser als wir annahmen, und es konnten noch in demselben Jahre einige kleine Auflagen gedruckt werden. Wichtiger war mir die Zufriedenheit meiner nächsten Freunde, auch sie wurde dieser Arbeit reichlich zun Theil. Im Ganzen hatte ich die Stimmung: ich habe es ungefähr so gut gemacht als ich konnte, nun mögen die Anderen sehen, wie sie damit fertig werden.

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Die Lehren des Bertram

Die Ahnen - Bd. 2: Das Nest der Zaunkönige

Immo, der Held der Geschichte empfängt von dem alten Mönch Bertram des Klosters Hersfeld für sein Leben diese vier Lehren:

 

1) Birg niemals in die Hand eines Herrn, was du allein behaupten kannst.

2) Üble Botschaft auf der langen Bank macht dem Boten und dem Wirt das Herz krank.

3) Mißachte den Eid, der in Todesnot geschworen wird. Wer dir Liebes gelobt sich vom Strange zu lösen, der sinnt dir Leid, so oft er des Strickes sich schämt.

4) Deines Rosses letzter Sprung, deins Atems letzter Hauch sei für den Helfer, der um deinetwillen das Schwert hob.

 

Entnommen aus:
Gustav Freytag „Die Ahnen, Band 2: Das Nest der Zaunkönige“ Gesammelte Werke in 22 Bänden, 9. Band, Verlag von S. Hirzel, Leipzig, 2. Auflage 1897, S. 27