Neue Rezension  

Cover: KonstellationenNeu in meiner Bibliothek:
"Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus"
von Philipp Böttcher


Hier die Rezension dazu

   

Aktuelle Rezension  

Cover: Julian SchmidtHier eingestellt:
die Rezension von Bernt Ture von zur Mühlen zum neuen Buch von Norbert Otto:

"Julian Schmidt. Eine Spurensuche"

   

Bewertung: 4 / 5

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Hier werden im Laufe der Zeit Werke über Gustav Freytag verzeichnet. Diese subjektive Zusammenstellung, welche momentan nur wenige Titel erhält und noch erweitert wird, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Update 23. Januar 2019:
Dieser Bereich wird derzeit im Hintergrund völlig neu gestaltet einschließlich einer ersten Erweiterung. Nach Freischaltung (im Laufe der nächsten beiden Wochen) wird diese Bibliographie übersichtlicher und umfangreicher an den Start gehen. Da die Erweiterung dann deutlich einfacher ist als bisher, werden im Laufe der nächsten Wochen deutlich mehr Werke hier verzeichnet sein und die Bibliographie gepflegt, das heißt Neuerscheinungen werden möglichst zeitnah hier auftauchen.

 

 

 

Böttcher, Philipp: Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus
Reihe: Deutsche Literatur. Studien und Quellen 27, de Gruyter, Berlin 2018. ISBN 978-3-11-053930-1

 

Classe, Kurt: Gustav Freytag als politischer Dichter Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen Philosophischen und Naturwissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelmms-Universität zu Münster i. W. Druck von August Lax, Hildesheim 1914

 

Delbrück, Hans: Das Tagebuch Kaiser Friedrich's / Gustav Freytag über Kaiser Friedrich. Zwei Aufsätze aus den Preußischen Jahrbüchern. Druck und Verlag von Georg Reimer, Berlin 1889

 

Lindau, Hans: Gustav Freytag. Mit einem Bildnis Freytags nach Karl Stauffer und einem Faksimiledruck. Leipzig, Verlag von S. Hirzel 1907

 

Matoni, Jürgen (Hg.): Gustav Freytag Bibliographie. Laumann Verlagsgesellschaft, Dülmen 1990

 

Rohleder, Jano: Fast schon Fantasy. Über die Gründe des Erfolgs von Gustav Freytags "Ingo und Ingraban", dem ersten Teil der "Ahnen". Zwischenprüfungsarbeit. Grin Verlag, 2007

 

Roth, Prof. Dr.: Gustav Freytag. In: Programm des königl. Realgymnasiums in Stuttgart am Schlusse des Schuljahres 1897/1897. K. Hofbuchdruckerei Carl Liebich, Stuttgart 1897

 

Schridde, Dr. Georg: Gustav Freytags Kultur- und Geschichtspsychologie. Ein Beitrag der Geschichtsphilosophie. Leipzig, Verlag der Dürr'schen Buchhandlung 1910

 

Seiler, Friedrich: Gustav Freytag
Mit 28 Abbildungen. Leipzig, R. Voigtländers Verlag 1898

 

Zur Mühlen, Bernt Ture von : Gustav Freytag. Biographie
Wallstein Verlag, Göttingen 2016. ISBN: 978-3-8353-1890-8

 

   

Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Kurz-Biographie

Gustav Freytag wurde am 13. Juli 1816 in Kreuzburg (Schlesien) geboren. Sein Vater Gottlob Ferdinand war Arzt, seine Mutter Henriette Albertine eine geborene Lehe. Mit Unterbrechung war Gottlob Ferdinand Bürgermeister von Kreuzburg. Freytag studierte bei Hoffmann von Fallersleben und Karl Lachmann. Da er aus politischen Gründen keine Professorenstelle bekam, wurde er zunächst als Privatdozent in Breslau tätig. Ab 1848 gab er gemeinsam mit Julian Schmidt die nationalliberale Zeitschrift „Die Grenzboten“ heraus. Seine Artikel brachten ihm u. a., daß er von Preußen steckbrieflich gesucht wurde. Er ließ sich schließlich in Siebleben bei Gotha nieder, wo ihm später von Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha der Hofratstitel verliehen wurde.

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Gustav Freytags Briefe

 

Hier werden im Laufe der Zeit Briefausgaben Gustav Freytags verzeichnet. Diese subjektive Zusammenstellung, welche momentan nur wenige Titel erhält und noch erweitert wird, erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Hinweis am 04. Februar 2019: Dieses Verzeichnis wird demnächst völlig neu gestaltet, ähnlich dem gerade entstehenden Bereich "Bibliographie Sekundärliteratur".

 

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Franz Grillparzer

Da der Dichter geboren wurde, welcher am 21. Januar 1872 als Greis von 81 Jahren gestorben ist, war Schiller noch nicht 32 Jahr alt und dachte zuweilen daran, ein Trauerspiel Wallenstein zu schreiben; und kurz nachdem Franz Grillpazer sein erstes Trauerspiel, die Ahnfrau, den Bühnen übersandt hatte, wurde Goethe zu Weimar wegen Karsten Pudel seiner Theaterleitung enthoben. Es waren die Großväter des lebenden Geschlechts, das sich jetzt in jungem Schaffen tummelt, welche damals zuerst mit rollenden Augen die pathetischen Worte wiederholten: "Bin's, den Mörder Bruder nennen, bin der Räuber Jaromir." Drei Geschlechter dramatischer Künstler sah der stille Dichter neben sich erblühen, während in ihm selbst ein und dieselbe Melodie forttönte, eine Grundidee fast alle Dramen erfüllte, die er der Bühne hingab: diie holde Leidenschaft der Liebe erbrennt plötzlich wie Feuer in den Seelen, sie erfüllt das ganze Sein der Menschen, nur in ihr ist fortan das wahre Leben der Liebenden, welche wie Begeisterte, Traumselige dahinwandeln; und doch sind die wahrhaft Lebendigen, alles Andere ist dagegen einem nichtigen Traum vergleichbar; getäuschte und verrathene Liebe wird deshalb Vernichtung des Lebens, dem Verrathenen oder Verräther.

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Böttcher, Philipp: Gustav Freytag - Konstellationen des Realismus

Das in Anlage und Qualität Mittelmäßige (und eben darum vielleicht so typische) mit Fokus auf das epochal Relevante nicht sogleich zu qualifizieren, sondern zu historisieren, ermöglicht es, Aktuelles im Verblichenen, Interessantes im Verschmähen, komplexe Zusammenhänge im Oberflächlichen zu entdecken. Diese Erfahrungen möchte die vorliegende Studie mit ihren Lesern teilen. (Seite 451)

 

Cover: Konstellationen des RealismusZum Inhalt

Gustav Freytag (1816-1895) war zu seinen Lebzeiten und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein einer der erfolgreichsten und bekanntesten deutschen Autoren; heute ist er weitgehend dem Vergessen anheim gefallen. Seine Komödie „Die Journalisten“ erfreute sich über Jahrzehnte großer Beliebtheit, sein Roman „Soll und Haben“ zählt zu den meistgelesenen des 19. Jahrhunderts und erreichte zahllose Auflagen, er ist nach wie vor lieferbar.
In dieser Studie zeigt der Autor die Bedeutung Freytags für die Entwicklung und Etablierung des literarischen Realismus nach 1848 auf. Er geht dabei ausführlich auf die beiden genannten Werke, deren seinerzeitige Rezeption sowie die Bedeutung für die Literaturgeschichte ein. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Einbettung anhand überaus zahlreicher Quellen in und die Darstellung des zeitgenössischen Kontextes, in dem die Werke entstanden sind und ihre Wirkung entfalteten.
Zusätzliche Aspekte eröffnet, daß auch die von Gustav Freytag zusammen mit Julian Schmidt herausgegebene Zeitschrift „Die Grenzboten“ und ihr Einfluß mit in der Untersuchung eine wesentliche Rolle spielt; so entsteht ein umfassendes Bild, wie und weshalb Freytag mit seinen Werken eine solche Wirkmacht erreichen konnte. Und es wird darüberhinaus deutlich, weshalb einst kanonisierte Werke heute kaum noch bekannt sind.

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